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Viele Bilder, was nun?

Fotos von Digitalkameras sind ein recht vergängliches Medium geworden. Meist existieren sie nur noch virtuell.

Mir ist wichtig, die Fotos auch zeigen zu können.

Eine hochwertige digitale Spiegelreflexkamera nur zur Präsentation von Bildern über das Internet, das ist – wie ich meine - ein Widerspruch in sich. Nur annähernd lässt sich die Qualität der Fotos abbilden und auch die mögliche Bildwirkung und Komposition lassen sich nur schwer vermitteln.

Mir zumindest gefallen erst Bilder, die großformatig gedruckt sind und eine entsprechende Wirkung entfalten, wie zum Beispiel in einem Bildkalender im Format A2. Aber auch das Großformat ist keine Errungenschaft der Digitalfotografie. Zumindest sind Bildkalender eine Möglichkeit 12 gute Fotos zu präsentieren, vorausgesetzt man hat sie. Für das Posterformat eignen sich Kapaline Platten gut zum aufkaschieren, die es mit einer Klebefolie vorkonfektioniert in verschiedenen Stärken gibt.

Zur Präsentation nutze ich auch Diashows, die über ein herkömmliches Fernsehgerät ganz gut gezeigt werden können, auch wenn es die Qualitätseinbußen einer DVD noch in Kauf zu nehmen gilt.
Es gibt durchaus Software die mit kleinen nicht zu verspielten Effekten wie Überblendungen, Toneinspielungen oder Texteinblendungen zu sehenswerten Ergebnissen führt. Nun ja, das gab es zu „analogen Zeiten“ auch, aber der Zeitaufwand hat sich doch - gemessen am Ergebnis – deutlich verringert.

Als Ziel stelle ich mir die Präsentation von Fotos in hoch auflösender Qualität über einen Beamer in finanziell akzeptablem Rahmen vor.

Für mich als Hobbyfotograf stellte sich zudem die Frage der Katalogisierung, der Archivierung und der Datensicherung. Zur Sortierung und Katalogisierung ist eine Software wie Photoshop Elements oder Adobe Bridge gut geeignet. Für die Datensicherung werden viele Möglichkeiten angeboten, sei es die z. B. DVD oder eine externe Festplatte. Dazu kann man die benutzte Software einsetzen oder herkömmliche Backuptechniken. Ob ein mobiler Datenspeicher für unterwegs im Amateurbereich noch Sinn macht, sollte jeder bei den heutigen Speicherkartenpreisen selbst entscheiden.

Dennoch sollte ein Gedanke nicht unerwähnt bleiben: Viele Fotos machen auch viel Arbeit, wer das berücksichtigt kann die Zeit schon beim Fotografieren sparen. Das Bild sollte vor dem betätigen des Auslösers entstehen.

Ob heutige Digitalfotos in 30 Jahren bei regelmäßiger sachgemäßer Archivierung auf geeignete Datenträger von Softwareprogrammen noch lesbar sind, zweifle ich an. Das konventionelle Album mit herkömmlichen Fotos und selbst die Schuhkartons (mit Ordnungssystem) waren auf lange Sicht bisher klar im Vorteil. Man sollte sich aber den neuen Techniken nicht verschließen und wird (hoffentlich) sehen.