Makrofotografie
Makroaufnahmen
Für Format füllende Makroaufnahmen benötigt man nicht unbedingt gleich eine Spiegelreflexkamera und ein Makroobjektiv. Mit den Bildern meiner Casio Exilim mit Televorsatz und Nahlinse war ich bisher ganz zufrieden, es sich wirklich nette Fotos entstanden damit. Einige sind in der Bildergalerie eingestellt. Kein Vergleich jedoch zur Pentax K10D, auch wenn das Fotografieren damit nicht einfacher ist. Die geringere Schärfentiefe des größeren Sensors erfordert wesentlich mehr Sorgfalt und ein Stativ ist geradezu Pflicht.
Als Objektive nutze ich das Sigma 17-70 und das Sigma 105 Objektiv. Beide nennen sich Makroobjektive, jedoch komme ich nur mit der 105er Festbrennweite auf einen Abbildungsmaßstab von 1:1. Erst ab diesem Maßstab spricht man auch vom echten Makro. Makroobjektive werden immer speziell für einen Nahbereich gerechnet und eine aufwändigere Konstruktion ist die Folge.
Welche Brennweite man benötigt ist wiederum von den Fotothemen und Motiven abhängig, wobei eine 180er Festbrennweite für größere Motive wie Blüten fast schon ungeeignet ist.
Vorteile der Festbrennweite sind die höhere Abbildungsqualität und bei größerer Brennweite die größere Entfernung zum Objekt, ohne die Fluchtdistanz von Insekten unterschreiten zu müssen. Nachteile sind die schon erwähnte mit zunehmender Brennweite auch geringer werdende Schärfentiefe, das Gewicht eines solchen Objektivs und nicht zuletzt der höhere Preis.

