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Fotografie und Feininger

Gute Abhandlungen zur Fotografie sowie Anleitungen „zum besseren Fotografieren“ sind im Internet bereits zu finden. Ich verzichte daher sowohl darauf, mein angelesenes Wissen hier zu veröffentlichen, als auch mit meinen daraus resultierenden bescheidenen eigenen Erfahrungen möglicherweise zu langweilen. Zudem bin ich selbst ein Lernender, dem die 12 guten Bilder im Jahr noch nicht gelingen. Fragen zu Fotos oder anderen Punkten können Sie gerne über meine Kontaktadresse stellen. Ich werde versuchen diese Fragen dann zu beantworten.

Interessante Internetseiten, von denen ich bisher profitiert habe empfehle ich unter den Links. Die Vorstellung meiner bevorzugten Fotothemen oder einige Anmerkungen über die Bilderflut im Digitalzeitalter folgen auf den weiteren Seiten.

Zwei der Aussagen des Fotografen Andreas Feininger haben mich beeindruckt und ich versuche mich beim Fotografieren danach zu richten.

Er meinte:

Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmäßig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.

Aber er vertrat auch folgenden Standpunkt:

Komposition ist ein Mittel, nicht ein Ende, und die vollkommenste Komposition rechtfertigt nicht ein belangloses Bild. Komposition ist ein Werkzeug, um den Eindruck des Bildes zu steigern. Vorausgesetzt, dass Bildinhalt und fototechnische Behandlung gleichwertig sind, macht ein gut komponiertes Foto einen stärkeren Eindruck als eines mit schwacher Komposition.
Das ist das ganze Geheimnis.
Andreas Feininger (1906-1999)